Willkommen in der Geisterwelt
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Klassischer Move-Test. Ein beweglicher Gegenstand in einem geschlossenem Gefäß um äußere EInflüsse auszuklammern.

Viel bringt viel … vor Allem viel Arbeit bei der Auswertung! Das ist auch einer der Gründe weshalb ich auf einen großen Technikberg lieber verzichte. Zudem gibt es noch klassische Methoden der Geisterjagd, die heute – angesichts technischer Möglichkeiten – zu Unrecht in Vergessenheit geraten, wie zum Beispiel Mehl, Bewegungstests und simple, kleine Alarmfallen. Allerdings bleibt der wichtigste Ausrüstungsgegenstand: Der Gesunde Menschenverstand!

Ausrüstung – bei der Untersuchung von angeblich übersinnlichen Phänomenen ist es mir nicht so wichtig dass alles blinkt und bimmelt, sondern dass ich mich auf die Geräte verlassen kann, auch wenn ich primär eben auch auf meine Empfindungen achte.

Move-Test

Ich verwende die klassische Methode des Move-Tests, nach der Methode des Parapsychologen William E. Cox. Dieser entwickelte einen Versuchsaufbau in welchem Gegenstände in einem geschlossenen System durch Gedanken- oder Geisteskraft in Bewegung versetzt werden sollten. Statt ganzer Aquarien, welche sich abriegeln lassen, greife ich auf auf eine leere, unbenutzte Flasche zurück, in welcher ein nicht magnetisches Pendel an einem Faden befestigt, zum Schwingen gebracht werden kann. Ich halte diese Form des Movetests für sinnvoller, da sich hier wesentlich mehr äußere Einflüsse abschotten lassen, so dass zumindest Zugluft oder dergleichen ausgeschlossen sind. Das Pendel sollte nicht aus Metallen bestehen, um auch die Behauptung dass es sich um magnetische Phänomene handelt, zu wiederlegen.

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Alternative Variante des Move-Tests. Ein etwas schwerer Gegenstand wird auf Milimeterpapier eingezeichnet…

Der von vielen genutzte moderne Bewegungstest beinhaltet ein Blatt mit Milimeterpapier, sowie einige Gegenstände die darauf verteilt werden. Ist vielleicht sinnvoll wenn man persönliche Gegenstände eines Verstorbenen einbringen will, eröffnet jedoch – ohne Abschirmung – immer noch die Möglichkeit des Betrugs. Ich will dies keinem Team unterstellen, aber Skeptiker und Kritiker werden sich stets auf derartige Dinge berufen!

Eng verwandt mit dem Move-Test ist auch die – theoretische – Möglichkeit Mehl, oder Puder auszustreuen. Dieses Mittel wurde in den Anfangsjahren parapsychologischer Forschungen gerne genutzt um menschliches Wirken ausklammern zu können. Wenn jemand durch einen Raum ging, welcher untersucht wurde, hinterlies er Fußspuren. Der Nachteil dieser Methode liegt natürlich darin dass man den Raum stark verschmutzt…

Messgeräte

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Normale Ausstattung: EMF Messgerät, Garthermometer sowie IR Thermometer

Mit diesem simplen Messgerät lassen sich die Temperaturen von Oberflächen bestimmen, auf welche dieses gerichtet wird. Die Messung solcher Oberflächen kann Hinweise auf undichte, oder schlecht isolierte Stellen liefern – was oftmals der eigentliche Grund für so genannte „Kalte Stellen“ ist.

Das IR-Thermometer ist nicht dafür geeignet einen Punkt innerhalb eines Raumes zu messen. Wie gesagt, es misst Oberflächentemperaturen…

Für die Temperaturmessung innerhalb eines Raumes nutze ich – Schande auf mein Haupt – ein Garpunktthermometer! Zugegeben, es war günstig, reagiert aber recht schnell und zuverlässig auf Temperaturveränderungen direkt vor Ort, deutet aber ebenfalls nur an dass es dort kälter ist.

Die Ursache dieser Temperaturschwankung muss dann vor Ort geprüft werden – und hierzu setze ich dann eben das IR-Thermometer ein, um eventuell undichte, oder eben schlecht isolierte Quellen auszumerzen.

Das EMF Messgerät zeigt die Stärke elektromagnetischer Felder an. Es wird behauptet dass diese einen Einfluss auf Sinneswahrnehmungen haben, was allerdings nicht belegt ist. Eine andere Hypothese sagt aus dass Geister ihr magnetisches Umfeld beeinflussen, wenn sie anfangen in „unsere Welt“ einzugreifen – ich kann es weder bestätigen, noch verwerfen, aber es bietet Raum für Spekulationen.

Das EMF Messgerät kann aber in jedem Fall ein Hinweis auf irgendeine elektrische Störquelle sein, welche eventuell auch eine Ursache für einen Spuk darstellen kann. Beispielsweise ein Elektromotor, welcher Störgeräusche verursacht, oder eine Mikrowelle, deren Abstrahlung andere Geräte beeinflusst, oder simple Radioquellen…

Video-Kameras & Fotos

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Mein Schätzchen. Fuji HS20EXR

Optische Beweise sind etwas Großartiges – für den Ermittler selbst! Die Beweiskraft von sich bewegenden Objekten, vorüberziehenden Schatten oder sonstigen Phänomenen ist dagegen meist gering. Besonders dann, wenn diese im Dunkeln produziert wurden. Es wird immer der Vorwurf im Raume stehen dass man manipuliert habe, oder einer Täuschung unterlegen ist.

Daher muss man sich auf die Ehrlichkeit seines Teams, oder seiner Selbst, verlassen können. Ich schreibe hier ganz bewusst auch dass man sich selbst ebenfalls beobachten sollte, da es durchaus im Bereich des Möglichen ist, dass man durch seine Erwartungshaltung unbewusst Ergebnisse manipulieren, oder Etwas interpretieren kann, was so eigentlich nicht da war.

video

Videokameras – einfache Modelle reichen mir, insbesondere da sie auch IR Fähig sind!

Eine Videokamera nutze ich um so genannte „Move Tests“ durchzuführen und festzuhalten. Hierbei wird ein Gegenstand in einem geschützten Raum aufgestellt, und schlicht beobachtet ob sich dieser Gegenstand im Laufe der Ermittlung zu bewegen beginnt. Ein solcher Test macht natürlich nur dann Sinn, wenn die Gegenstände gegen externe Einflüsse abgeschirmt sind: Ein geschlossenes Glasgefäß hilft hier sehr gut weiter…

Die andere Kamera trage ich bei mir. Sie nimmt quasi auf was ich selbst erlebe, und dokumentiert wo ich wann war, und was in meiner Umgebung – an sichtbaren Dingen – geschehen ist.

Audioaufnahmen, Tonbandstimmen – oder Neudeutsch: EVPs

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Diktiergerät & Wave-Recorder

Ich nutze einen WAVE Rekorder, sowie ein normales MP3 Diktiergerät um diese Aufnahmen zu erzeugen. Eines dieser Geräte lasse ich irgendwo liegen, und hoffe dass Etwas darauf festgehalten wird, was sich nicht ohne weiteres Erklären lässt. Das zweite Gerät trage ich bei mir, um gegebenenfalls Fragen zu stellen, oder Aufnahmen nach Gefühl zu machen.

Es wird gerne gesagt das EVPs zufällige Aufnahmen aus Radioquellen sein sollen – persönlich muss ich über diese Behauptung immer etwas schmunzeln, da ich in den meisten EVPs dann die passende Musik vermisse.

Interessant werden derartige Aufnahmen in meinen Augen erst dann, wenn diese auf gezielte Fragen antworten. Sprich mit dem Anwesenden interagieren. Und sie sollten halbwegs gut auch ohne Bearbeitung verständlich sein, ansonsten gilt für mich der Grundsatz lieber etwas skeptischer sein. Je mehr Aufwand betrieben werden muss um eine Aufnahme verständlich zu machen, desto wahrscheinlicher ist es, dass man etwas hört, wo nichts ist.

I saw a light

beleuchtung

Bringt Licht ins Dunkel … Lampen und Leuchten

Im Dunkeln ist gut Munkeln – aber leider auch gut schummeln! In einigen Gebäuden ist es unumgänglich dass die Umgebung kein, oder nur wenig Licht liefert. In einem solchen Fall nutze ich leistungsstarke Taschenlampen und Leuchten.

Gerade auch in baufälligen Gebäuden und Ruinen ist es extrem wichtig genug Lichtquellen dabei zu haben – alleine schon weil eine eventuell ausfallen könnte, und ich möchte nicht am eigenen Leib erfahren wie es ist durch dunkle Gänge zu schleichen, wo es vielleicht Löcher oder Senkgruben gibt!

Geistern ist es übrigens egal ob sie am Tage, oder in der Nacht spuken – sie stören sich nicht an Uhrzeiten, sondern sind – sofern sie da sind – ständig präsent.

Ich bin kein Freund nächtlicher Untersuchungen. Wenn die Dunkelheit kommt, verändert sich die persönliche Erwartungshaltung, und man ist – unbewusst – schneller geneigt einen Geist zu sehen, wo im Grunde nur die eigene Vorstellung spukt. Die Aussage dass es Nachts ruhiger sei, lasse ich mal so dahingestellt. Gebäude sind immer in Bewegung und verursachen immer Geräusche, ebenso Menschen die schlafen.

Ich akzeptiere diese Aussage, habe persönlich auch kein Problem mit nächtlichen Ermittlungen, aber für mich bevorzuge ich das Tageslicht. Auch weil man da eher erkennen kann, ob der tanzende Schatten nicht vielleicht etwas völlig Banales ist.

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