Willkommen in der Geisterwelt
boogeyman

Der Boogeyman – Jene schwarze Gestalt die Angst und Schrecken rund um die Welt verbreitet …

Die Berichte von Monstern im Schrank, von Schreckgespenstern, schwarzen Männern, dem Sandmann, Butzemann und Dutzend anderer Bezeichnungen für ein und dass selbe Phänomen, finden sich seit allen Zeiten und rund um die Welt. Die Psychologie erklärt das Phänomen mit dem Archetyp des Schattens – einer unbewusste Grundassoziation, wobei ein kollektives, unbewusstes Wissen als Erklärung herangezogen wird. Dieses kollektive Unterbewusste muss jedoch in den individuellen Psychen verankert werden, was über die Verbreitung und Erfahrung von Märchen und Geschichten geschieht.

Leider weist die psychologische Erklärung in einigen Punkten Lücken auf, welche Fragen offen lassen. So war es zu Zeiten eines Carl Gustav Jungs, oder Sigmund Freuds, durchaus üblich Geschichten über erschreckende, oder monströse Wesenheiten als Erziehungshilfe zu verbreiten, jedoch wird heute von dieser Praxis zumeist – im Sinne der psychischen Unversehrtheit des Kindes – Abstand genommen, was jedoch nichts an dem beständigen und teils auch wiederholten Auftreten des Phänomens – oder sollte ich schreiben, Phantoms? – in seinen verschiedenen Erscheinungsformen ändert.

Und es sind nicht nur Kinder die Opfer dieser Erscheinung.

Auch von Erwachsenen wird relativ häufig über ein Gefühl des nächtlichen bedroht-Seins berichtet. Jedoch verliert sich im Erwachsenenalter dass Formgebende Element dieser Erscheinung, und aus dem klar umrissenen Gestalten werden mit der Zeit nächtliche Schreckgespenster. Sie wird nicht mehr als Monster oder schwarzer Mann wahrgenommen, sondern als undefinierte Bedrohung – dabei müsste gerade im Erwachsenenalter, das von der Psychologie postulierte kollektive Unbewusste, mit derartigen Ideen und Vorstellungen geschwängert sein und erst Recht die Bildung klar definierbarer Erscheinungsformen ermöglichen!

Stattdessen wird der Nachtmahr von erwachsenen Betroffenen meist als formlose, schwarze Masse bezeichnet (Ebenfalls weit verbreitet sind Berichte über die Erscheinung als „Türe“ oder „Tor“), welche sich in der Nähe, oder als über dem Bett schwebend, manifestiert und dem Opfer den Atem raubt, ihm ein Gefühl der Bewegungslosigkeit, des Ausgeliefertseins sowie der existentiellen Angst vermittelt.

Häufig wird mit paranormalen Phänomenen dass Auftreten kalter Stellen erwähnt, welche auf eine Veränderung der materiellen wirkenden Luft in ihrer grundlegenden, energetischen Zusammensetzung beruhen dürfte. Im Falle „normaler“ Geistererscheinungen kühlt die Luft aus, im Falle künstlich geschaffener Wesen, scheint sie jedoch stickig zu werden, da hier die Frequenz normaler Materie vermutlich nach oben hin angepasst werden muss (was in etwa einer Erwärmung entsprechen dürfte) um paranormale Phänomene zu erzeugen.

Im Artikel Spukgestalten, Geister, Engel und Dämonen, lasse ich die Gestalt des Nachtmahrs – unabhängig ihrer kulturellen Bezeichnung – unter Klasse 3 fallen: Als Psychogon welches durch das Erleben und Empfinden des Opfers mit emotionaler Energie und damit auch – ähnlich wie ein Vampir – mit Lebenskraft versorgt wird.

Mich beschäftigt manchmal die Frage ob es sich bei der Gestalt des Boogeymans, oder eben des schwarzen Mannes und ähnlicher Schreckgespenster, um ein solches Psychogon handelt, welches über die Jahrhunderte hinweg mit der emotionalen Energie ihrer Augenzeugen gestärkt wurde und heute ein Eigenleben zu führen im Stande ist (siehe auch Das Philip-Experiment). Wenn dem so sein sollte, was ich nicht ausschließe aber nicht beweisen kann, währe es durchaus im Bereich des Denkbaren dass dieses Phantom für bestimmte, unerklärliche Vorkommnisse während des Schlafes verantwortlich sein kann.

Als Beispiele seien hier genannt: plötzlicher Kindstod – für den es bis heute keine endgültige Erklärung gibt, Fälle besonders intensiver und außerhalb der Traumdeutung stehender Alpträume, sowie einige Fälle von plötzlichem Tod während des Schlafes bei Erwachsenen und eigentlich gesunden Menschen.

Eine andere Erklärung, für die Erscheinung des Nachtmahrs bei Erwachsenen, wäre zum einen eine Form der Poltergeisterscheinung – ein telekinetisches Phänomen eben welches durch unterbewusste, durch innere Unzufriedenheiten und Konflikte hervorgerufene, Persönlichkeitsabspaltung zum Vorschein treten kann. Zum anderen dass, was man in der klassischen Magie, als Fluch bezeichnet. In diesem Falle wäre der Nachtmahr ein, durch einen übel-wollenden Menschen mit entsprechenden Kenntnissen, künstlich geschaffenes Wesen welches im Auftrag dieser Person handeln würde.

Eine Antwort auf Der Boogeyman – Warum der Kinderschreck echt sein kann!

  • Ganz im ernst, evtl. wäre solch ein “künstlich geschaffenes Wesen”, welches man einer geeigneten prominenten Person “widmet” (eine Lebensgeschichte die z.B. einen Hass auf die Zielperson begründet) eine Möglichkeit die Thematik provokant in die Öffentlichkeit zu bringen:
    Kritiker bzw. “Troll-Debunker” die  selbst betroffen wären, und evtl. strafbar unterstellen dass die Gruppe (die das Ganze von vornherein online ankündigte und dokumentieren, es kann ja kaum bestraft werden…) das selbst manuell durchführt (heimlicher Einbruch und verstecken von Lautsprechern und ähnliche Anschuldigungen) etc..

    Bei einem Typen wie Joachim Hermann oder Erdogan (für mich steht Herrmann Erdogan charakterlich eigentlich in nichts nach…) sähe Ich Null Probleme.
    Allerdings wären Personen wie Yogeshwar besser geeignet, weil sie auch schon den Aggro-Debunker haben raushängen lassen. Auch Pütz (der hat versucht Journalisten anzugreifen), und evtl. Lesch.
    Die mögen zwar nicht bösartig wie Herrmann sein, aber sie wären nützliche und legitime Mittel zum Zweck…
    Denn wenn raus kommt dass es bei denen wirklich spukt, und die Polizei keine Erklärung findet, kann es schon die Einstellung der Gesellschaft beeinflussen.
    Und so kann es dann weiter gehen mit dem Nächsten. Ja, Ich meine das absolut ernst…
    Strafe muss man keine befürchten, nach den “Hexen”verbrennungen vor hunderten von Jahren ist ein Urteil praktisch ausgeschlossen.
    Auch wenn Staatsanwalt und Richter selbst überzeugt davon wären, das können die sich nicht erlauben…

    Ja, man könnte sogar online Yogeshwar “erpressen”.
    Ihm anbieten, dass wenn er z.B. 3, 4, 5… Monate im Hinsdale-Haus wohnt, und das während und danach (danach seinen Schlaf) dokumentiert, dass er dann (fürs Erste) verschont wird…

    Toll wäre eine “WG” mit Jogeshwar, Pütz und Lesch plus einem Psychologen sowie einem oder zwei Kameraleuten für die Zeit 😉 .

    Die Vorsitzenden von CSICOP und GWUP dürfen auch an diesem “Dschungelcamp” teilnehmen.
    Um zu zeigen, dass das alles Unsinn ist. Und alle tragen durchgehend Pulsmesser dessen Wert immer eingeblendet wird…

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