Willkommen in der Geisterwelt
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Hilferuf Seite 1

Viele fragen wie ich an die „Geisterjagd“ gekommen bin. Der Ursprung dafür liegt über dreißig Jahre zurück und hängt direkt mit dem Tod meines Bruders zusammen. Und es ist auch der Grund warum ich auch heute noch davor warne zu glauben dass Alles was von der anderen Seite kommt, gut sei.

Es stimmt nicht. Es gibt dort auch böse Charaktere und man sollte daher immer den gesunden Menschenverstand beibehalten. Wer etwas anderes sagt, der hat offen gestanden keine Ahnung und sein Wissen nur aus Büchern. Ich schreibe diese doch sehr persönliche, und immer noch schmerzhafte Erfahrung auf, weil ich Trauernde dringend davor warnen möchte sich auf etwas einzulassen, was im Zweifelsfalle dazu führt dass man sich umbringt.

Euren Leuten geht es gut, aber drängt nicht auf Kontakte! Wenn es so weit ist, werden sie sich bemerkbar machen.

Aber alles der Reihe nach! Was war geschehen?

Circa Zwei Jahre nachdem mein Bruder tot war begann RTL damit die ersten Sendungen mit Rainer Holbe auszustrahlen. Unter anderem auch mit der Thematik der Tonbandstimmen, welche man heute allgemein als EVP bezeichnet. Meine Mutter sah diese Sendungen und erhoffte sich ebenfalls einen Kontakt mit meinem Bruder.

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Hilferuf Seite 2

Da mein Bruder Musiker war, und ein HiFi-Enthusiast, hatte er natürlich auch entsprechende Geräte. Eben ein Mikrofon, eine hochwertige Anlage, Aufnahmemöglichkeiten, etc.pp. Man braucht ja nicht viel. Sie befolgte die in den Sendungen gegebenen Anweisungen und begann damit Fragen zu stellen. Harmlose Fragen, eben ob es ihm gut ginge, da war er eben war.

Die Antworten welche sie erhielt wichen jedoch stark von dem ab, was die Forscher der damaligen Tonbandstimmenforschung veröffentlicht hatten. Die einkommenden Nachrichten schilderten keine heile Welt, kein Glück oder schufen Hoffnung. Sie machten Angst und trieben sie bis in die letzten Winkel der Verzweiflung und führten fast dazu dass sie sich umbrachte.

Der Gedanke lag ihr nahe, aber sie tat es nicht weil ich da war.

Wer in einer solchen Situation darauf hofft dass die Kirche helfen würde, der wird schnell erleben dass sich die Realität Hollywoods von der des Tatsächlichen stark unterscheidet. Statt Hilfe kam Hohn und Spott, sowie der Hinweis sich doch besser einweisen zu lassen. Natürlich kann man sagen dass der Schock und das Trauma um den Verlust meines Bruders meiner Mutter den Verstand gekostet hätte, aber die Kassetten mit den Aufnahmen existieren bis heute und sie sind ein bleibender Beweis für dass, was uns damals widerfuhr. Die Priester bei denen sie war machten sich nicht einmal die Mühe die Bänder anzuhören.

Damals gab es Freunde die sich von ihr abwandten, nicht weil sie ihr nicht glaubten, sondern weil sie dabei waren wie die Stimme meines Bruders aus verschiedenen Geräten erschall, ohne dass eben eine Ursache erkennbar gewesen wäre. Sie flohen, weil sie Angst hatten. Sie ließen meine Mutter und mich im Stich.

Sie wandte sich damals in ihrer Verzweiflung an RTL und der Sender ermöglichte damals den Kontakt zu einer Familie König, die sich bereits etwas länger mit dem Phänomen der Tonbandstimmen befasst hatten und die dann letztlich auch kamen und die Sache unter die Lupe nahmen. Aber wirklich geholfen hatten sie ihr auch nicht.

Hier der Brief, welchen sie damals an den Sender verfasst hatte, und das eingescannte Original. Ich denke der Inhalt zeigt welchen Schrecken man erleben kann, und weshalb man das Ganze niemals als Spiel betrachten sollte. Ich weiß dass Skeptiker sagen werden dass sie verrückt war, aber das interessiert mich nicht. Sich ein solches Urteil zu erlauben, ohne dabei gewesen zu sein zeugt nur von einem: Einer unglaublichen Dummheit, und dagegen kann auch ich nichts machen.

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich habe die Sendungen von Rainer Holbe Sonntags mit den Stimmen aus dem Jenseits gesehen! Da ich einen Sohn hatte, der vor 2 Jahren mit 19 ½ Jahren tödlich verunglückte, habe ich mir gedacht diesen Versuch auch zu machen. Ich hatte auch Erfolg wo sich zuerst mehrere Stimmen meldeten. Aber nachher hatte ich nur noch Kontakt mit meinem Sohn. Wenn ich Ihn fragte, wie geht es euch bekam ich jedesmal zur Antwort „ich lebe alleine“. Und bei jedem Kontakt immer wieder wiederholtes Flehen „Mama komm her. Hilf mir doch!“. Worauf ich erwiderte das sein 5jähriges Brüderchen mich doch noch braucht, und ich mich nicht umbringen könnte um zu ihm zu gelangen. Ich sagte Ihm ich könnte nicht über meinen Schatten springen, worauf Er mir erwiderte „Spring“.

Es ist nicht die Art meines Sohnes Egoistisch zu sein. Bei der nächsten Aufnahme glaubte ich zu verstehen „Mama bin doppelt.“, worauf ich fragte „wie meinst Du das? Meinst du deinen Körper im Grab und den anderen Teil von Dir der woanders weilt?“. Seitdem ist die größte Panik ausgebrochen.

Ich hörte eine Weile nichts, und dann kam ganz entsetzt „Ich kann nicht mehr“. Ich habe auch einmal verstanden „Unser Essen, Würmer“. Seit Tagen fleht der Junge mich an, „Bitte hilf mir doch, hol mich dich hier weg, ich lebe doch noch. Ich bin lebendig begraben.“

Ich habe die Hilferufe auf mehreren Kassetten aufgenommen. Auf einer Kassette ist zu hören „Helft“ und auf meine Frage hin „Kannst du dich bewegen“ knackt es, dann kommt „Ja“, dann wieder Knacksech und ein Schmerzensschrei „Oh Oh Oh!“. Die Stimme von meinem Sohn ist nicht zu verkennen, sie kommt aus dem Fernseher, aus dem Radio und flüstert neben dem Sprecher her, ganz verzweifelt. Er bestätigt mir er lebt, er kommt nicht weg, ich soll ihm helfen. Ich kann dies durch Kassetten beweisen. 5 Zeugen sind auch vorhanden die das gehört haben. Seit 2 Tagen vermute ich das ich mit meinem Sohn in Telepathischem Kontakt stehe. Wenn ich im Wohnzimmer im Sessel sitze, höre ich die Stimme vom Balkon sprechen und weinen „Ich kann nicht mehr, hol mich doch, ich sterbe bald“.

Dies höre ich ohne Geräte.

Ich versichere Ihnen das ich noch nicht verrückt bin und Ihnen dieses durch Kassetten beweisen kann.

Ich kann hier niemanden finden der mir glaubt und mich nicht für überspannt hält. Ich brauche dringend Hilfe da ich den Eindruck habe dass der Junge in seinem Grab noch lebt. Er spricht auch davon den Deckel verschoben zu haben, ich soll reinschauen.

Wir brauchen schnellstens Hilfe.

Im voraus besten Dank

Es eilt

Wie erlebte ich damals selbst die Situation?

Natürlich war meiner Mutter nervlich vollkommen zu Fuß – der Gedanke dass das geliebte Kind lebendig im Sarg liegen könnte – ich weiß nicht wirklich was dass für ein Horror ist, ich möchte es auch gar nicht wissen, und schon gar nicht erleben. Ich weiß dass sie damals anfing sich die Haare zu färben, weil sie stellenweise die Farbe verloren hatten.

Bei dem ganzen Horror ging sie noch arbeiten, und ich saß mit meinem Hund alleine in der Wohnung. Kann man ihr zum Vorwurf machen, aber das wäre unfair. Sie hatte nichts anderes, und es blieb niemand gerne da, denn gegen die Angst vor etwas Unbekannten zu kämpfen, fällt wohl den meisten sehr schwer.

Damals fiel immer der Strom aus wenn es dunkel wurde. Dinge fielen aus den Regalen, und Geräusche und Stimmen waren fast immer gegenwärtig. Auch wenn alles ausgeschaltet war. Ich weiß noch wie ich mich an meinen Hund klammerte, während dieser mit gesträubtem Fell und gefletschten Zähnen ins Nichts bellte.

Ich kann mich an die Bilder erinnern, welche ich als Kind sah – meinen Bruder, wie er mit zerrissener und blutverkrusteter Uniform durch die Wohnung schlich. Jener Uniform in welcher sie ihn begraben hatten. Den Verband verdreckt um den Kopf gewickelt, und das Gesicht teilweise vermodert, skelettiert und mit Maden besetzt.

Was nach einem schlechten Horrorfilm klingt, ist dass was ich Nacht für Nacht sah! Mit fünf Jahren! Kein Fünfjähriger kennt diese Bilder und Visionen! Kein Fünfjähriger hat die Fantasie sich diese Dinge auszumalen. Dafür sind Kinder zu harmlos, zu unschuldig.

Und trotzdem waren sie da, immer wenn ich die Augen schloss. Ebenso das Versprechen dass er mich holen würde:

„Gleich bin ich bei dir. Gleich hole ich dich. Du wirst schreien …“.

Bis zu meinem zehnten Lebensjahr begleiteten mich diese Visionen. Ich glaube ab dem siebten Jahr nicht mehr Nacht für Nacht, aber oft genug. Auch die Geräusche, die flüsternden Stimmen blieben noch einige Jahre. Eben so lange bis ich lernte mich dagegen abzuschirmen. Und die Visionen? Die verschwanden irgendwann weil jemand da war, der mir half. Der mir auch Kraft gab und der mich schützte.

Ich habe keine Ahnung woher dieser jemand kam, oder wer er ist – aber ich spüre manchmal dass er noch immer da ist. Auch ein Geist, wenn man so möchte, aber ich nenne ihn lieber „Freund“.

Diese Erlebnisse haben mich früh und nachhaltig geprägt. Und sie haben dazu beigetragen dass ich mich recht früh sehr intensiv mit dieser Thematik befasste. Eben Bücher über Geister gelesen, über Grenzwissenschaften und Magie, Spiritualität, und, und, und. Ich war damals eine regelrechte Lesemaschine, ärgerte mich oft dass die Bibliothekarin mir viele Titel verweigerte – weil sie nicht kindgerecht waren.

Ich kann heute nicht sagen dass ich angstfrei wäre, aber ich habe dadurch gelernt mit der Angst vor dem was man nicht sieht, umzugehen und die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Eben nicht nur aus der Sicht des Zeugen, oder des Betroffenen, sondern auch auf durchaus nüchterne Art und Weise.

Das wichtigste was ich gelernt habe ist jedoch dass diese Viecher nur dann Macht haben, wenn man selbst Angst vor ihnen hat. Sie können wahre Meister des Schreckens sein, aber in den allermeisten Fällen eben auch nur das. Hat man keine Angst, haben sie keine Chance. Sie werden es versuchen, aber man hat es in der Hand ob sie damit durchkommen oder nicht.

Naja, so bin ich quasi zum „Ghosthunting“ gekommen. Oder besser gesagt, ich wurde dahin gebracht. Und nein. Ich betrachte es nicht als Spaß, oder als gruselige Abwechslung am Wochenende, sondern ich sehe darin zum einen die Möglichkeit etwas über einen Bereich des Lebens zu erfahren, der von vielen geleugnet wird, und zum Anderen bietet es mir die Möglichkeit Betroffenen vielleicht Mut zu machen, und mit etwas mehr Glück sogar ihnen zu helfen …

12 Antworten auf Wie kam ich zur Geisterjagd, oder, warum EVPs NICHT harmlos sind …

  • Sehr mutig, diese sehr privaten Begebenheiten zu berichten. Es ist unfassbar, welchen Horror du und deine Mama durchmachen musstet, zeigt aber auch gleichzeitig, wie unglaublich stark ihr seid. Ein guter Grund, niemals den Mut zu verlieren.
    Vielen herzlichen Dank für deine Offenheit.
    LG Elli

    • Den Mut werde und will ich gar nicht verlieren, aber ich muss zugeben das aufzuschreiben war nicht einfach. Wollte es schon ein paar Jahre lang machen, hatte aber immer gedacht das sei zu persönlich. Aber gestern fand ich beim Sortieren eben noch diesen alten Brief an RTL. Naja, ich lese in diversen Gruppen und Foren immer wieder wie toll und schön alles sei, weiß aber aus Erfahrung dass dem nicht so ist. Und leider auch dass diese Licht und Liebe Leute es zwar gut meinen, aber damit auch keinem wirklich helfen.

      Und für Betroffene stellt sich neben der Frage an wen man sich wenden kann auch die, ob man mit derartigen Dingen alleine ist. Und das ist man nicht. Ich will nicht wissen wie viele schweigen und still ertragen, weil sie nicht weiter wissen….

  • Ich muss zugeben dass auch ich schon durchaus den Wunsch hatte , nach dem Tod meiner geliebten Schwiegermutter ,Kontakt aufzunehmen , sie um Vergebung zu bitten dass ich es nicht mehr geschafft hatte mich von ihr zu verabschieden . Dieser Wunsch hat mich Wochen begleitet und ich habe während dieser Zeit mehr Stunden mit Recherchen verbracht , wie ich es denn anstellen könne , als mit den wirklich wichtigen Dingen im Alltag . Es hat mich buchstäblich verfolgt , jede freie Minute habe ich dazu genutzt Informationen zu bekommen und ich war mir sicher dass ich sie erreichen werde denn schon seit frühester Jugend habe ich die besondere Gabe zu fühlen , mehr als andere und meist schon lange vorher bevor Dinge wirklich eintreten . Nun ja man kann es als Spinnerei abtun und es ist tatsächlich so dass ich nie ernst genommen , sogar ausgelacht wurde und das hat die natürliche Reaktion dass man nicht mehr davon spricht , mit niemandem ! Ich will hier aber nicht abweichen denn was ich eigentlich sagen und bestätigen wollte : Wartet ab ! , wenn die Zeit gekommen ist und ihr bereit, offen und empfänglich seid ,dann werdet ihr Kontakt haben ! Zu dir und deiner Mama kann ich nur sagen dass es mir unglaublich leid tut dass ihr diese Erfahrungen machen musstet , eine Kinderseele kann so verletzlich sein und diese Verletzlichkeit hat dieses ” Ding” gnadenlos ausgenutzt – es wird nicht umsonst davor gewarnt dass böse ” Geister” sich von der Angst und der Verletzlichkeit nähren . Zu RTL -nun ja dazu muss man nun nicht wirklich etwas sagen , es ist und bleibt ein niveauloser Haufen das zeigt eure Geschichte mehr als alles andere . Alles alles Gute für die Zukunft , hoffe noch einiges hier lesen zu dürfen -LG Menoah

    • Hallo Menoah,

      Du wirst deine Schwiegermutter ohne weiteres erreichen können – das Problem ist eher die Kommunikation in die andere Richtung. Die, die „gegangen“ sind, unterliegen nicht mehr den körperlichen Grenzen was die Wahrnehmung betrifft. Für die sind unsere Gedanken und insbesondere unsere Emotionen wie kleine Leuchtfeuer. Sie wird wissen dass du sie um Verzeihung bitten willst. Aber dazu was Anderes!

      Ich habe, auch im Rahmen meiner Arbeit, mit viele Menschen gesprochen die Sterbebegleitung machen, und die meisten haben den Eindruck dass die Sterbenden spüren wann es so weit ist, und sie ein wenig Einfluss darauf haben. Ich bin davon überzeugt dass viele den Moment abwarten in dem sie alleine sind um zu gehen. Vielleicht weil sie fürchten dass es für den Hinterbliebenen zu schmerzhaft sei.

      Persönlich hatte ich das „Glück“ das ich meine Mutter im Arm hielt als es so weit war: Einerseits war es sehr schmerzhaft als es geschah, andererseits? Naja, ich wusste ja was geschehen würde und konnte mich halbwegs darauf vorbereiten.

      Was die Dinge betrifft die damals geschehen sind – es sind eben Erfahrungen, und ich denke irgendwo werden diese auch ihre gute Seite haben. Es war, so morbide und boshaft es auch ist, ein Einblick in einen Aspekt unserer Existenz, welcher den meisten verborgen bleibt. Teils weil sie sich nicht dafür interessieren, teils auch weil sie sich davor fürchten. Und sollte mal jemand Probleme haben: Naja? Ich kann aus Erfahrung sagen dass man sich wehren kann… 🙂

      Und ja, hier wird sich noch einiges tun. Ich lasse mir halt einfach etwas Zeit dafür…

      lg
      Ingo

  • Hallo,kann nur diesen Bericht nur bejahen, man sollte immer vorsichtig und auf der Hut sein mit den Kontakte zur Geistigen Welt. Ihr Bericht erinnert sehr stark an Wolfgang Friedrich Dreiss und Hildegard Gesbert Erlebniss Forschungs Berichte mit den Tonbandstimmen.Danke für Ihre Veröffentlichung zur negative Seite des Stimmenphänomens!

    • Hallo CTC,

      Vielen Dank – ich muss allerdings gestehen dass ich nicht weiß wer die Familie Dreiss ist, aber da gehe ich gerne nach! Zumal heute gerne die Esoterik hergenommen wird, und da ist ja alles bunt und schön, und wenn dem nicht so ist, ist man es selber Schuld – etwas wogegen ich mich vehement stelle. Eben auf Grund der eigenen Erfahrungen.

      Ich denke in einigen Wochen werde ich hier selbst wieder Versuche starten den Kontakt aufzubauen, aber im Moment ist dass alles noch zu frisch, und meine Mutter braucht auch etwas Zeit um sich in der neuen Situation zurecht zu finden… 🙂

  • Ich bin eben auf diesen Artikel gestoßen.  Da ich selber Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt habe möchte ich Ihnen einige Punkte mit auf den Weg geben:

    A: Diese Stimmen bzw. Stimme Ihres Sohnes kommt definitiv nicht von Ihrem Sohn. In Ihrem Fall handelt es sich um schlimmste Mitteilungen, welche gezielt gemacht wurden um Sie in den Wahnsinn zu treiben. Auch wenn es sich um Stimmen handelt, die vermeintlich “Gutes” sagen, ist davon auszugehen, dass es gezielte Täuschungen sind.

    B: Das Schema scheint fast immer gleich zu sein. Zuerst erschleichen Sie das Vertrauen. Dann folgen Forderungen und Angstmacherei. Wenn man dann nicht mehr mitmachen will, oder das Gesagte nicht umsetzen möchte, zeigen sie ihre wahres Gesicht.  Kehrt man sich ab, oder spielt nicht mit, beginnt der Terror.

    C: Diese Wesen haben ein konkretes Ziel: Ihre Opfer in den Selbstmord zu treiben. Das muss einen Grund haben. Ich vermute, dass es sich um Wesen handelt, die gegen Gott handeln. Es sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Dämonen und keine Verstorbenen.

    D: Sie berichten, dass die Stimmen zuerst auf den Bändern waren. Lassen Sie mich “raten”: Kurze Zeit später hörten Sie die Stimmen überall. Aus den Wasserhähnen, aus dem Staubsauger und letztlich in Ihrem Kopf oder in Ihrer Brustgegend? Wären diese Stimmen von Gott oder Engeln, würden sie sich niemals derart aufdrängen. Das ist ein klarer Beweis für Fremdeinwirkung.

    E: Sie sind nicht verrückt! Was sie erlebt haben ist real. Sie haben eine Tür geöffnet, die nur schwer zu schließen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie nur mit ihrem Sohn sprechen wollten oder sich gezielt an Geister wenden wollten. Leider ist es so: Wer in einen Tigerkäfig klettert wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit angegriffen. Dabei ist es egal, ob man nur zum Spaß hineinklettert oder einen Grund hat (bei Ihnen die Trauer). Offenbar herrscht dort die Regel: Betritt unser Terrain und wir haben Zugriff auf dich. Der Schutz, der normalerweise gegeben ist, wird wohl aufgehoben.

    F: Es gibt Hilfe und einen Ausweg, auch wenn es Kampf ist und es Rückschläge geben wird:

    – Unterbinden Sie sofort alle Kontaktaufnahmen! Halten Sie sich fern von jeglicher Art des Spiritismus.

    – Egal welche Kämpfe danach einsetzen werden. Sie werden Hilfe bekommen, wenn Sie ernsthaft daraus gelernt haben. Versuchen Sie zu Beten. Gott hört Sie! Er weiß sowieso alles. Sprechen Sie mit ihm. Er wird Ihnen vergeben. Er liebt sie sehr.

    – Schaffen Sie alles aus Ihrem Haus, was Sie zur  Kontaktaufnahme benutzt haben. Vernichten Sie die Aufnahmen! Sie brauchen sie nicht. Dieser Schrecken sitzt ein Leben lang, sie brauchen keine “Erinnerungen”. Entfernen Sie falls vorhanden alles spiritistische aus ihrer Wohnung (Bücher, Figuren etc.)

    -Lassen sie sich nicht mehr einschüchtern. Diese Wesen haben nur soviel Macht, wie sie ihnen einräumen. Sie werden versuchen Ihnen Angst zu machen (Alpträume, Drohungen und vieles mehr). Wenn sie damit rechnen, ist es leichter damit umzugehen. Sie wissen: Es sind ihre letzten Versuche.

    – Begeben Sie sich unter andere Menschen. Vielleicht gibt es eine Vertrauensperson, die sie in den Arm nehmen kann und Ihnen beisteht.

    -Sie sind nicht alleine! Es gibt viele Fälle wie den ihrigen. Sie sind nicht die “Böse” und einzige Person, der so etwas passiert. Reden Sie sich das niemals ein!

    – Kaufen Sie sich ein Stundenbuch. Versuchen Sie vor dem Schlafengehen ein Gebet zu lesen. Sie werden ruhiger schlafen und geschützt sein.

    – Wenn es doch mal wieder einen Angriff gibt: Bekreuzigen sie sich. Bitten Sie Gott um Hilfe. Er wird da sein!

    – Zum Thema RTL: Meine Vermutung ist folgende: Diese Wesen sind manipulativ. Sie locken und ködern. Was in dieser Sendung gezeigt wurde, ist lockend und ködernd. Lassen Sie sich nicht davon blenden. Diese Wesen können Stimmen imitieren und haben ein großes Wissen. Offenbar sind diese “Tonbandstimmenforscher” verblendet.

    Einen Beleg möchte ich dafür nennen: Ich nahm vor geraumer Zeit Kontakt mit einem namenhaften “Tonbandbandstimmen-Forscher” auf. Er erklärte mir, dass er schon seit Jahren keine Aufnahmen mehr machen müsse. Er würde innerlich Stimmen hören und hätte beim Schreiben Eingebungen, durch eben diese Stimmen.  Ich fragte ihn, was wohl wäre wenn er versuchen würde diesen Kontakt einmal abzubrechen, bzw. den wahren Absender seiner Eingebungen einmal zu hinterfragen. Da blockte er aber ab. Er wolle es so! Für mich ein klarer Fall von Manipulation und Verblendung.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute. Geben Sie niemals auf. Sie sitzen am längeren Heben und haben den längeren Atem, auch wenn das manchmal nicht so scheint. Vertrauen Sie auf das Gute und auf Gott. Ihr Sohn ist sicher bei ihm und möchte gewiss nur eins: Sie sollen gut und glücklich leben. Haben Sie Vertrauen.

    Alles Gute

  •  Vielleicht sollten Sie bei Ihrem Vorgehen wenigstens mal an Ihre Familie denken. Ihre Mutter wird gebrochen und fast in den Selbstmord getrieben und Sie spielen weiterhin “Ghostbuster”. Wie krank und leichtsinnig kann man eigentlich sein? Ich habe lediglich versucht Ihnen zu helfen. Aber offenbar ist manchen Leuten nicht mehr zu helfen… Falls Sie nicht kapieren mit was Sie dort Kontakt aufnehmen, hier nochmal zum Mitschreiben: Es sind Dämonen. Gefallene Engel, die bereits gerichtet sind und wohl in der Hölle landen werden.  Vielleicht ist das in meinem letzten Schreiben nicht ganz deutlich geworden. Glauben Sie, das das gut für Sie ist bzw. erlaubt ist? Und das Schlimmste: Durch Ihre Seite ermuntern Sie andere es Ihnen gleichzutun. Werden Sie dafür dann auch die Verantwortung tragen?

    Ich habe selber meine Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt und bin buchstäblich durch die Hölle gegangen. Überlegen Sie sich welches Risiko Sie dort eingehen und hören Sie auf andere Menschen auf diese “Kontakte” aufmerksam zu machen. Sie werden die Erlösung genauso brauchen wie ich. Schlagen Sie bitte die Bibel auf und informieren Sie sich. Glauben Sie sie können mit Dämonen Kontakte pflegen? Dort gibt es nichts umsonst. Die Rechnung kommt, genauso wie sie bei Ihrer Mutter kam. Sie haben es doch selbst erlebt. Wie sind sie denn mit einer Frau, die um ihr Kind trauert umgegangen? Was offenbar auf den Bändern zu hören war, ist abartig, krank und pervers. Dort gibt es kein Mitleid, keine Gnade und nichts Gutes. Seien Sie nicht so dumm und glauben Sie an das Gute dort. Dort gibt es nichts Gutes. “An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen”. Durch diese Kontakte werden Sie an diese Wesen gebunden. Fragen Sie mich nicht wie, es ist aber so. Und glauben Sie nicht, das Sie in der Lage sein werden diese Bande aufzulösen. Diese Vollmacht haben Sie nicht. Halten Sie sich nicht für schlauer als Gott oder den Teufel!

    Ich war zuvor Atheistin und glauben Sie mir, Gott hat mich gerettet. Wäre er mir nicht zur Hilfe gekommen wäre ich bereits tot. Ich werde das nicht im Detail ausführen. Glauben Sie es einfach. Was mir passiert ist, toppt das Erlebnis Ihrer Mutter um ein Vielfaches.

    Denken Sie mal in Ruhe darüber nach! Vielleicht fahren Sie mal in die Natur um dort einen Einkehrtag zu halten. Denken Sie daran, Sie haben nur dieses eine Leben! Denken Sie vor allem an Ihre Familie und an die Menschen, welche diese Seite besuchen. Sie haben Verantwortung!

     

    Alles Gute

    • Richtig ist, die intensive Beschäftigung damit öffnet den eigenen Geist um Dinge wahrzunehmen die man sonst nicht wahrnehmen würde. Richtig ist auch dass es dort durchaus negative Einflüsse gibt. Dämonisch? So weit würde ich nicht gehen, aber es ist war damals verdammt nahe dran. Und ich muss mir keine Sorgen bezüglich meiner Familie machen, da ich der letzt bin. Ich habe es veröffentlich nach dem Tod meiner Mutter, um eben zu warnen und aufzuzeigen dass nicht alles bunt und schön ist, was es in diesem Feld gibt.

      Leider etwas was die meisten gerne unter den Tisch fallen lassen. Aber auch dafür ist diese Seite hier: Um die Leute vor Fehlern zu warnen…

  • Hallo, ich glaub mein kleiner Kater “wohnt” noch bei mir im Schlafzimmer. Ich sehe ihn manchmal “huschen” und ich fühle, wie er auf mich springt und Milchtreten macht. Ich möchte ihn gerne fragen, ob er damit glücklich ist oder Hilfe braucht (ich hatte eine sehr enge, telepathische Verbindung zu ihm und die bisher größte Aufgabe in meinem Leben war es, ihn loszulassen). Ich würde mir ein EVP-Gerät bestellen, aber er würde ja auch nur miauen….hat jemand von euch eine Idee?

  • Waren das Katholiken oder Evangelen?
    Denn das macht schon einen Unterschied.
    Die Katholen-Pfaffen kann man darauf hinweisen dass die katholische Kirche das Phänomen offiziell anerkannt, und kein Problem damit hat…

    Was die Geschichte angeht, die Vereine etc. animieren jeden dazu es selbst zu versuchen.
    Ich unterstelle mal dass das alles stimmt, und “spinne weiter”. Kann dann nicht auch etwas “irdisches” Böses geantwortet haben?
    Ein toter Mensch der noch da ist, ein “Geist”. Oder angebliche “Geister”, welche nie biologisch gelebt haben, von oft Religiösen auch als “Dämon” bezeichnet.
    Z.B. durch den evtl. fürchtenden Glauben an sie über Generationen entstanden, dazu passt nämlich das reale und angeblich drei von drei Malen erfolgreiche “Philip-Experiment”. Bei Wikipedia zu finden.
    Also NICHT der Bruder/Sohn.
    Auch wenn so ein “Ding” selbst “Gott” oder “Jesus” und so ein Gedöns erwähnt, oder sich “Teufel” nennt oder gar ablehnend auf Gebete etc. reagiert, wäre das kein Beleg für “Gott” etc.. Es wäre nur ein Beleg für einen “gläubigen” “Dämon”. Wenn der so wie “Philip Aylesworth” entstand, dann durch den Glauben an Gott, und die Furcht vor ihm von gläubigen Menschen.

    In so einem Fall wäre es tatsächlich sinnvoll wenn ein ITC-ler der viel Erfolg hat einfach mal an seinem Kontaktort seinen Kontakt bittet Kontakt zum echten Sohn/Bruder aufzunehmen.
    Das kann auch heute noch sinnvoll sein, um endlich Klärung zu erhalten…

  • Die katholische Kirche hat niemals ihr Einverständnis/Empfehlungen zu derartigen Experimenten gegeben! Ich habe diesen Sachverhalt mehrmals geprüft. Weder der Katechismus “erlaubt” bzw. befürwortet eine Kontaktaufnahme mit Verstorbenen, noch ist das die Lehre/ Meinung der Kirche. Diverse Vertreter der “Tonbandstimmenforschung” verweisen auf eine angebliche Legitimation durch die Kirche und geben Fußnoten und Verweise an. Bei genauerer Prüfung allerdings laufen diese “Verweise” ins Leere. Das kann jeder nachprüfen und sich entsprechend selbst informieren. Die Zeit sollte man sich nehmen, wenn man wirklich an Wahrheiten interessiert ist und die Verweise rückverfolgt und prüft. Verweise auf einzelne Geistliche und deren mündliche Aussagen in Interviews, welche häufig noch aus dem Kontext gerissen werden und verdreht werden, sind nicht als Einverständnis der Kirche zu betrachten. Das sollte jedem einleuchten. Wer meint hier schriftliche Verweise der Kirche vorlegen zu können soll dies bitte tun. Meine Meinung: Die Vertreter der Tonbandstimmen wünschen sich eine Legitimation durch die Kirche und basteln sich Ihre “Wahrheiten” entsprechend zusammen.

    Wie gesagt, wer Beweisen kann das die katholische Kirche das erlaubt/befürwortet, ist herzlich dazu eingeladen.

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