Willkommen in der Geisterwelt
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Beispiel eines vergessenen Minenzugangs

Es gibt Orte an denen Menschen verschwinden. Sie gehen los, und ihre Spuren verlieren sich in den Tiefen bestimmter Wälder. Man kann sich nicht erklären wohin sie verschwunden sind, oder was mit ihnen geschehen ist, aber nicht selten stößt man bei seinen Nachforschungen auf weitere Verschwundene – Auf andere Menschen, die in den Tiefen dieser Mysteriösen Wälder verschollen sind. Und schnell haben diese Orte einen unheimlichen Ruf. Aber was steckt hinter den Geisterwäldern?

Orte wie der japanische Aokigahara-Wald, am Fuße des Fuji, sind traditionell Plätze an denen man sich umbringt. Hier spielen in Japan allerdings auch noch soziokulturelle Eigenheiten eine sehr große Rolle. In den weiten Wäldern Kanadas oder der skandinavischen Länder ist es keine große Kunst sich zu verlaufen, und wenn dann mangelndes Wissen über Überlebens- und Verhaltenstechniken hinzukommen, kann es sehr schnell geschehen dass man dort sein Leben verliert. Und ein toter Körper? Der bietet in einem Wald einer Unzahl von Tieren und Insekten eine willkommene Nahrungsquelle, so dass sich dessen Spuren auch sehr schnell verlieren.

Aber wir müssen gar nicht weit reisen um unheimliche Wälder zu finden!

Hier in Deutschland gibt es beispielsweise den Hürtgenwald, welcher durch seine erschreckende Vergangenheit ein ganz eigener Ort mit sehr viel Dunkelheit ist. Aber auch Wälder die keine Kriegsschauplätze waren, haben teilweise ihren Ruf weil dort eben Menschen spurlos verschwunden sind.

Doch oftmals steckt nicht einmal etwas Übernatürliches hinter diesen verschollenen Menschen!

In vielen Gebieten war Bergbau seit dem Frühmittelalter eine willkommene Einnahmequelle, und nicht wenige haben Schächte in den Waldboden getrieben um dort nach Silber- Eisen oder Kupfererzen zu suchen. Die Landkarten dieser Zeit, sofern vorhanden, zeigen maximal die Lage von Ortschaften und Flüssen, aber keinesfalls wild betriebene Minen! Die Lage dieser alten Schächte, die sich teilweise sehr tief in den Erdboden gruben, ist daher unbekannt.
Wer dies nicht glauben möchte, der sollte sich einmal mit den Bunkerbauten des ersten und zweiten Weltkrieges befassen. Selbst die Lagen dieser relativ modernen Verteidigungsbauten sind heute oftmals schon vergessen! Aber zurück zu den alten Mienen…

Diese können auch heute noch, vergessen und von Unterholz und Dreck verborgen, in einigen Wäldern auf einen unvorsichtigen Wanderer warten, der durch den scheinbar festen Boden bricht, und teilweise mehrere Meter tief ins Dunkel stürzt. Und wer einmal in einem solch alten Schacht liegt – vielleicht sogar mit gebrochenen Beinen, ohne Bewusstsein oder sogar tödlich verletzt – den wird so schnell niemand mehr finden. Und selbst wenn er den Sturz überleben sollte, so dürften sich in einer solchen Grube giftige Fäulnisgase gebildet, oder Wasser angesammelt haben, so dass auch die Hilferufe nicht lange andauern werden.
Dann ist es, als hätte der Erdboden ihn verschluckt …

Kann es an solchen Orten spuken? Ich denke ja, und das kann auch ein Grund sein, weshalb bestimmte Waldregionen eine böse Atmosphäre haben. Wer sich in solchen Gebieten umsehen möchte, dem will ich empfehlen den Weg im Unterholz mit einem Stab abzutasten. Denn dieser kann eine solch vergessene Mine verraten, und dem Forscher ggf. das Leben retten …

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